Konzept
Wir sind eine Kindertagesstätte unter evangelischer Trägerschaft und wir möchten durch eine ganzheitliche Erziehung eine christliche Lebensorientierung vermitteln.

Wir sind offen und tolerant gegenüber anderen Glaubensrichtungen und Kulturen.
In unseren religionspädagogischen Angeboten berücksichtigen wir die unterschiedlichen Vorerfahrungen, die unsere Kinder im religiösen Bereich mitbringen.

Bedingt durch unseren Respekt vor anderen Glaubensrichtungen, ist die Teilnahme an unseren Angeboten freiwillig.

Wir sehen uns als Teil der Kirchengemeinde, d.h. situationsbedingt besuchen wir die Gemeindebücherei und lernen die Kirche kennen. Gemeinsam mit der Pfarrerin feiern wir dort verschiedene Feste im kirchlichen Jahreslauf, wie z.B. Weihnachten, Ostern, Erntedank…
Im Anschluss an die jährlich stattfindende Bibelwoche findet ein Familiengottesdienst statt.

In gelegentlich stattfindenden Gebetskreisen lernen die Kinder freie Gebete zu sprechen in denen ihre eigenen Erfahrungen zum Tragen kommen.

Im normalen Tagesablauf singen wir Lieder, sprechen Gebete und erzählen Geschichten mit biblischen Inhalten, welche wir den Kindern nahe bringen.

Wir wollen den Kindern eine tolerante Gemeinschaft ermöglichen, die geprägt ist von Respekt, Wertschätzung, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit.

Wir Erzieherinnen gehen voll Vertrauen auf die Kinder zu, begegnen ihnen mit viel Einfühlungsvermögen und ermöglichen ihnen, dass sie ein Recht auf selbstbestimmtes Handeln haben.

Wir vermitteln ihnen, dass sie aus Fehlern lernen können und darauf vertrauen dürfen, dass diese ihnen nachgesehen werden.

Indem wir Gesprächsanlässe im Morgenkreis oder auch im Alltagsgeschehen schaffen, die den Kindern helfen, ihre Erlebnisse zu verarbeiten und ihre Meinungen auszutauschen, möchten wir sie zur Gewaltlosigkeit und einem friedlichen Miteinander führen.


Organisation
Insgesamt gibt es drei Kindergartengruppen und seit Januar 2015 eine Krippengruppe, einen Turnraum und ein naturnahes Außengelände, welches die Kinder in Absprache auch allein nutzen können.
Die Kinder gehören der Sternen-, Zauber- oder Blumengruppe an.


Bewegung
Jede Gruppe hat einen festen Turntag in der Woche, in denen sich die Kinder ihrem Alter entsprechend bewegen können.
Einmal in der Woche findet eine Psychomotorik - Stunde in kleiner Gruppe statt, vorwiegend für Kinder mit besonderem Förderbedarf.
Das schöne Außengelände bietet den Kindern vielfältige Möglichkeiten an, ihre Kräfte auszuprobieren und neue Erfahrungen zu sammeln.


Die Eingewöhnung
Unser Konzept zur Eingewöhnung der neuen Kinder orientiert sich am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Die Eingewöhnung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen und dient dazu, eine Bindung mit dem Kind aufzunehmen um den Übergang von der Familie in die Kindertagesstätte so leicht wie möglich zu gestalten.
Die Eingewöhnung erfolgt sehr individuell, d.h. es kommt auf die Vorerfahrungen an, die ein Kind gesammelt hat.


Essen
In der Krippe erhalten die Kinder ein abwechslungsreiches Frühstück.
Im Kindergarten bringen die Kinder ihr Frühstück von zu Hause mit.
Das Mittagessen erhalten wir vom Treuschs Schwanen, einem Restaurant vor Ort, mit regionaler und saisonaler Küche.
Wichtig ist uns eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker. Wir achten darauf, dass die Kinder ihre Kaumuskulatur kräftigen.
Deshalb bieten wir täglich frisches Obst und Gemüse an, sowie einen Nachmittagssnack.


Schulvorbereitung
Einmal in der Woche haben unsere zukünftigen Schulanfänger ihren Schultag. Je nach Interesse der Kinder finden Ausflüge statt, bestimmte Themen und Projekte, die von den Kindern kommen, werden bearbeitet. Einmal im Monat besuchen die Kinder die Grundschule.
Zusätzlich besteht die Möglichkeit, einmal wöchentlich an einer musikalischen Frühförderung teilzunehmen, die von der Musikakademie Gersprenztal übernommen wird. Diese Teilnahme am Kurs ist kostenpflichtig.


Zusammenarbeit mit den Eltern
Während der gesamten Kindergartenzeit streben wir mit den Eltern eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft an. Das heißt, gemeinsam Entscheidungen zum Wohle des Kindes zu treffen.
Dies kann nur geschehen, wenn man ein Vertrauensverhältnis aufbauen kann. Dabei ist es uns wichtig die Eltern dort abzuholen, wo sie stehen, indem wir sie als „Experten“ für ihr Kind betrachten. Das Zugehen auf die Eltern basiert auf dem Grundgedanken, dass sie immer das Beste für ihr Kind wollen. Wir gehen offen und respektvoll miteinander um.
Wir bieten allen Eltern mindestens einmal im Jahr jährlich ein Entwicklungsgespräch über ihr Kind an. Nach der Neuaufnahme findet nach 8-10 Wochen ein erstes Reflexionsgespräch mit der Bezugserzieherin statt.
Wir laden die Eltern sowohl zu Gruppen- als auch zu Themenelternabenden ein.
Außerdem gibt es immer wieder Gelegenheiten und Aktionen im Jahr, die wir gemeinsam mit Eltern, Kirchengemeinde und Kindern feiern.