Konzept
Wir arbeiten in offenen Gruppen nach dem Situationsansatz.

Träger
Der Träger der Evangelischen Kindertagesstätte ist der Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Winterkasten/Laudenau.
Der erste Vorsitzende ist Pfarrer Sebastian Hesselmann, Frau Heike Kopp ist zweite Vorsitzende.

Situationsansatz und offene Gruppen
Unsere Evangelische Kindertagesstätte Winterkasten ist eine offene Einrichtung, in der Kinder im Alter von 2-6 Jahren betreut werden können. Die Aufnahmekapazität beträgt derzeit 65 Kinder. Träger dieser Einrichtung ist die Evangelische Kirchengemeinde Winterkasten/Laudenau.

In unserer Einrichtung gibt es drei Stammgruppen: eine Gruppe für Kinder im Alter von 2 bis 3 Jahren und zwei Gruppen für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Diese setzen sich aus unterschiedlich vielen Kindern (15-25 Kinder) zusammen. Jede Stammgruppe wird von zwei Erzieherinnen betreut.

Schwerpunkte unserer Konzeption sind:

1. Wichtigstes Ziel ist für uns, als konfessionelle Einrichtung, das Zusammenleben in einer Solidargemeinschaft.

2. Wir fördern die Eigeninitiative der Kinder und beziehen sie in Entscheidungsprozesse über die Gestaltung ihres Kindertagesstättenalltags ein. Zum Beispiel malen Kinder ihre Wünsche auf und heften sie an die „Wunsch-Pinwand“. Diese Wünsche werden mit der Stammgruppe geplant und nach Möglichkeit umgesetzt.

3. Religionspädagogik bedeutet nicht nur das Arbeiten mit biblischen Geschichten oder das Singen von christlichen Liedern, sondern sie findet hauptsächlich in unserem täglichen Zusammensein und im Umgehen miteinander statt.

4. Wir Erzieherinnen in Winterkasten bilden mit den Kindern eine Lerngemeinschaft. Diese Lerngemeinschaft erwirbt gemeinsam, reflektiertes Lebenswissen, eignet sich Erfahrungen und Erkenntnisse an und übt, die Fähigkeiten, in Handlung umzusetzen.

5. Eltern sind für uns wichtige Kooperationspartner, denn sie sind Experten ihrer Kinder. Durch Gespräche, Mithilfe und Ausschusssitzungen können sich Eltern zu den Themen der Kindertagesstätte, mit ihren Ideen und ihren Kompetenzen, einbringen. Darüber hinaus unterstützen wir die Eltern auch praktisch und begleiten sie, wenn gewünscht, zu Beratungsstellen und Behörden.

6. Die wesentlichen Punkte des Situationsansatzes sind, dass Erziehung den Kindern helfen soll, die Lebenssituation in der sie stehen oder die sie in Zukunft erleben werden, möglichst autonom, kompetent und solidarisch zu bewältigen.

Diese Punkte sind Auszüge aus unserer Konzeption, die Sie in der Evangelischen Kindertagesstätte erhalten können.

Integrationskinder
Kinder mit erhöhtem Bedarf an Betreuung, Kinder die von einer Behinderung bedroht sind oder die bereits eine Behinderung haben, nehmen wir gerne in unsere Evangelische Kindertagesstätte auf.
Für diese so genannten Integrationskinder wird die Anzahl der Kinder in der Gruppe reduziert und eine Zusatzkraft mit 15 Wochenstunden eingestellt.